Mittwoch, 8. Februar 2012

Abmahnungen gegen Künstler

Auf 3Sat.de ist ein sehr interessanter Bericht über Abmahnungen gegen Künstler erschienen: http://www.3sat.de/page/?source=%2Fkulturzeit%2Fthemen%2F160212%2Findex.html

Wer also beispielsweise als Schriftsteller positive Rezensionen zu seinen Büchern auf seiner Autorenhomepage veröffentlichen will, sollte sich bereits im Vorfeld sorgfältig beim Herausgeber der Rezension absichern, um nicht ins Visier der Abmahnanwälte zu geraten.

Sonntag, 5. Februar 2012

3D-Grafiksoftware im Wert von über 800 $ kostenlos!

In einer zeitlich befristeten Sonderaktion bis Ende Februar bietet die amerikanische Firma DAZ3D ihren Kunden drei ihrer Top-Programme kostenlos an:

Auch für Schriftsteller sind diese Grafikprogramme sehr empfehlenswert, um beispielsweise beeindruckende Titelbilder für Fantasy- und Science-Fiction-Romane oder Illustrationen zu entwerfen.

“DAZ Studio 4 Pro” ist ähnlich wie das bekannte Grafikprogramm “Poser”, “Bryce 7 Pro” ist für das Rendern dreidimensionaler Szenen und Landschaften (ähnlich wie “Vue”) und “Hexagon 2.5” ist ein 3D-Modeling-Programm, in dem man seine eigenen 3D-Modelle entwerfen und exportieren kann. Zusammen stellen die Programme ein gewaltiges Paket dar, das alles bietet, was man als 3D-Künstler benötigt.

Die wichtigsten 3D-Figuren wie Victoria oder Michael gibt es bei DAZ kostenlos, so dass man direkt anfangen kann – und wer den wöchentlichen Newsletter von DAZ3D abonniert, erhält wöchentlich ein kostenloses Produkt/Modell für DAZ Studio. Allein mit den kostenlosen Angeboten kann man sich im Laufe der Zeit schon ein beeindruckendes und vielseitiges Archiv aufbauen.

“Bryce 7 Pro” und “Hexagon 2.5” hatte ich mir früher schon zum Normalpreis gekauft, von “DAZ Studio 4” hatte ich bisher nur die Advanced-Version und freue mich daher sehr über die kostenlose “Pro”-Version. Ich kann jedem nur empfehlen, hier zuzugreifen – ich benutze die Programme von DAZ3D schon seit Jahren, um Cover für meine Romane zu entwerfen – zum Beispiel dieses hier:

 

Wer also hier nicht zugreift, wird es später definitiv bedauern. Ich wünsche allen viel Spaß und Erfolg beim Entwerfen Ihrer eigenen Illustrationen und Covermotive!

Mittwoch, 1. Februar 2012

WriteMonkey 2.3.5 Preview-Version #1 erschienen

image

Am 25.01.12 ist die erste Preview-Version der kommenden Version 2.3.5 des Zenware-Schreibsystems WriteMonkey erschienen.

Die Stärken der neuen Version liegen im den vielen kleinen, aber feinen Verbesserungen, die Iztok Strzinar eingebracht hat, um das Programm noch besser zu machen:

  • geringerer Speicherverbrauch
  • verbesserte Stabilität und Arbeitsgeschwindigkeit
  • verbessertes Suchen/Ersetzen
  • verbesserter Sprünge-Dialog (nun mit Tastatur-Navigation)
  • Speichermöglichkeit im Markdown-Format (*.md, *.markdown)
  • Text-Scrollgeschwindigkeit per Mausrad variabel einstellbar

Von diesen Änderungen fällt der erweiterte (und auch optisch angepasste) Sprünge-Dialog am meisten auf. Diesen kann man nun problemlos während der Arbeit offen lassen und so bei der Arbeit an längeren Texten jederzeit zwischen den einzelnen Kapiteln und Abschnitten hin und her springen.

Die neue Version läuft bereits sehr stabil und ohne jegliche Probleme und kann (ein wenig Vorsicht natürlich immer vorausgesetzt) auch schon für den produktiven Einsatz verwendet werden.

Sie können die neue Version über folgenden Link herunterladen: http://writemonkey.com/__files/wm2350preview1.zip

Dienstag, 31. Januar 2012

10 kostenlose Exemplare des Ratgebers "Forenmarketing"!

image In dieser Woche habe ich für die Leser meines Blogs zehn kostenlose Exemplare meines Ratgebers "Forenrecherche und Forenmarketing für Sachbuch­auto­ren" zu vergeben.

Als einzige Gegenleistung erwarte ich von Ihnen ein ehrliches Feedback, was Sie an dem Buch besonders hilfreich fanden – und natürlich auch gerne Anregungen, was Sie gerne noch zusätzlich in der nächsten, erweiterten Auflage meines Ratgebers lesen würden.

Falls ich Ihr Leser-Feedback auf der Verkaufsseite meines Buchs zitieren sollte oder Sie eine gute Anregung für die nächste Auflage des Ratgebers liefern, erhalten Sie zusätzlich auch die nächste Auflage direkt am Erscheinungstag kostenlos geliefert.

Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie mir über das Kontaktformular von WritersWorkshop (http://writersworkshop.de/kontakt.htm) eine Mail mit einer kurzen Begründung, warum mein Buch für ihre aktuellen oder in Planung befindlichen Buchprojekte nützlich sein dürfte.

Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 05.02.12.

Bei mehr als zehn Interessenten gehen die kostenlosen Exemplare an diejenigen, deren Begründung ich am überzeugendsten fand.

Viel Glück!

Sonntag, 29. Januar 2012

WritersWorkshop E-Zine Januar 2012 erschienen

 imageHeute ist die Januar-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe:

StoryBluePrint
Neues deutschsprachiges Freeware-Schreibprogramm

Projektbezogene Checklisten
...der Turbo für Ihre Schreibprojekte

Produktiver Schreiben
Neuer Ratgeber: 30 Tipps, um Ihre Produktivität beim Schreiben zu verdoppeln.

Kostenlose Exemplare des Ratgebers “Forenrecherche und Forenmarketing”

...und weitere Themen.

Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auch im unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 15. Januar 2012

Neuer Ratgeber “Produktiver Schreiben”

Buchcover klein

Ab sofort ist mein neuer Ratgeber “Produktiver Schreiben – 30 Tipps, um Ihre Produktivität beim Schreiben zu verdoppeln” erhältlich. Alle Informationen zum Buch und den Bestell-Link finden Sie unter http://produktiver-schreiben.writersworkshop.de.

Sonntag, 8. Januar 2012

Neuer Ratgeber “Forenrecherche und Forenmarketing”

Buchcover klein

Ab sofort ist mein neuer Ratgeber “Forenrecherche und Forenmarketing für Sachbuchautoren” erhältlich. Alle näheren Informationen zum Buch und den Bestell-Link finden SIe unter http://forenmarketing.writersworkshop.de.

Samstag, 24. Dezember 2011

Ebook-Experiment eines Berliner Kurzgeschichtenautors

Der Berliner Autor, Blogger und Musiker Johnny Haeusler hat vor einigen Tagen ein interessantes Experiment gestartet: Er veröffentlichte über Amazon seinen Kurzgeschichtenband “I Live By The River!” ohne Kopierschutz für 0,99 € – und konnte so schon innerhalb der ersten Woche über 1.300 Exemplare verkaufen. Mittlerweile ist sein Buch auch über iTunes im ePub-Format erhältlich.

Sie können den kompletten Bericht über dieses interessante Experiment unter http://orf.at/stories/2095812/2095810/ und unter http://www.spreeblick.com/2011/12/16/i-live-by-the-river-15-geschichten/ nachlesen. In seinem Spreeblick-Blog hält Haeusler die Leser seit der Veröffentlichung seines Buchs regelmäßig über die aktuelle Umsatz- und Platzierungs-Entwicklung auf dem Laufenden. Die Zahlen sind für alle Autoren, die auch die Veröffentlichung eines Ebooks über Amazon in Erwägung ziehen, sehr interessant und aufschlussreich – hier sollte man also regelmäßig wieder mal rein schauen.

Freitag, 23. Dezember 2011

WritersWorkshop E-Zine Dezember 2011 erschienen

Heute ist die Dezember-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe:

Projekt 52 Weihnachtsaktion
Anmeldung mit 30% Weihnachtsrabatt für Leser des WritersWorkshop E-Zines!

Der Fall Markham
…der große Raubzug eines Plagiaristen.

WriteMonkey 2.3.0
jetzt inklusive Markdown Extra Standard!

Catlooking Writer
das neue Zenware-Schreibprogramm: besser als OmmWriter und FocusWriter?

…und viele weitere Themen auf insgesamt 16 Seiten.

Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auch im Archiv unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Wollen Sie das perfekte Buch schreiben?

Oft können wir uns nicht dazu aufraffen, mit einem neuen Buchprojekt anzufangen, weil wir es schlicht und einfach zu gut meinen. Wir wollen alles richtig machen, um später einmal stolz auf das fertige und gelungene Buch zurück blicken zu können.

Doch leider kommt in der Praxis meistens alles ganz anders. Je wichtiger uns ein Projekt ist und je besser wir es machen wollen, umso mehr setzen wir uns selbst unter Druck und erhöhen unsere eigene Erwartungshaltung. Das kann bis zu dem Punkt gehen, an dem wir uns nicht mehr trauen, tatsächlich anzufangen, weil noch nicht alle Rahmenbedingungen perfekt sind.

Doch Perfektion ist nichts als eine Illusion. Anthony Robbins hat einmal sinngemäß gesagt, dass Perfektion nicht der höchste Standard, sondern überhaupt kein Standard ist, da sie niemals erreicht werden kann. Wenn Sie also wirklich auf perfekte Bedingungen warten wollen, um Ihr Buchprojekt zu beginnen, werden Sie niemals damit anfangen.

Sie werden niemals genug Zeit zum Schreiben haben…

Sie werden niemals genug recherchiert haben…

Sie werden niemals die perfekte Software zum Schreiben finden…

Wenn es also ohnehin keine perfekten Bedingungen gibt - warum fangen Sie nicht einfach noch heute an? Stürzen Sie sich kopfüber in Ihr Projekt und legen Sie einfach los. Es ist zweitrangig, ob Sie vorne, hinten oder in der Mitte anfangen. Schreiben Sie einfach die Kapitel oder Szenen, zu denen Ihnen schon genug einfällt - überarbeiten und ausfeilen können Sie später immer noch. Oder wie Nora Roberts einmal sagte: "Man kann keine leere Seite korrigieren."

Sobald Sie erst einmal begonnen haben, arbeitet Ihr Unterbewusstsein für anstatt gegen Sie. Das Unterbewusstsein mag keine offenen Enden. Wenn Sie erst einmal die ersten Folgen einer mehrteiligen Serie gesehen haben, wollen Sie meist auch wissen, wie alles ausgeht. Selbst wenn die Serie nicht perfekt, sondern lediglich einigermaßen spannend ist, hängen Sie bis zur letzten Folge am Haken.

Je länger Sie an etwas dran sind und je mehr Zeit und Geld Sie bereits darin investiert haben, umso schwerer fällt es Ihnen, aufzugeben und den bisherigen Aufwand einfach als Verlust abzuschreiben. Das gilt nicht nur für jenen "Herr-der-Ringe-Schachfigurensatz", von dem alle zwei Wochen eine neue Figur mit Begleitheft und Rechnung in Ihrem Briefkasten landet, sondern auch für Ihren Roman.

Je tiefer Sie bereits in Ihrem Buchprojekt drin stecken, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie bei auftretenden Schwierigkeiten oder Durchhängern einfach aufgeben.

Wenn Sie schon die ersten Kapitel geschrieben haben, geben Sie nicht so leicht auf, als wenn Sie noch in der Planungsphase wären. Und wenn die Rohfassung Ihres Buchs schon fertig geschrieben ist und Sie Ihr Buch "nur noch" überarbeiten und einen Verlag dafür finden müssen, werden Sie erst recht nicht mehr aufgeben. Egal wie schwach diese Rohfassung noch sein mag und wie viel Arbeit Sie in der Praxis noch investieren müssen, um daraus ein marktreifes Buch zu machen.

Planung ist gut und wichtig - aber sie darf niemals das ersetzen, worauf es wirklich ankommt: das Handeln. Wenn auch Sie also eine Idee für ein Buch haben, die Sie schon Monate oder gar Jahre vor sich her schieben - legen Sie einfach los und schreiben Sie die ersten paar Seiten. Nicht erst im neuen Jahr, nicht erst morgen - sondern noch heute.

Der amerikanische Autor und Historiker Louis L’Amour hat es auf den Punkt gebracht: “Fangen Sie einfach an zu schreiben. Das Wasser kann erst dann fließen, wenn man den Wasserhahn aufdreht.”

Vergessen Sie Perfektion. Schreiben Sie das beste Buch, das Sie schreiben können - aber schreiben Sie es. Lieber ein gutes Buch, das tatsächlich geschrieben wurde, als ein perfektes Buch, das niemals über das Ideenstadium hinaus gekommen ist. Ihre späteren Leser werden Ihnen dafür dankbar sein.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Kostenloses Marketing-Buch mit über 200 Seiten

Marketing ist bekanntlich Autorensache – und das neu erschienene Marketing-Sachbuch “Leitfaden WOM-Marketing” (WOM = Word of Mouth, also Mundpropaganda) von Torsten Schwarz liefert auch für Autoren und Schriftsteller jede Menge interessanter Ideen und Anregungen rund um Social Media Marketing (Facebook, Twitter etc.), Virales Marketing etc.

Sie können das Buch bis zum 24.12.11 kostenlos im PDF-Format über folgenden Link anfordern: http://www.absolit.de/Leitfaden-WOM-Marketing.htm.

Geben Sie einfach oben Ihre Mailadresse an – den monatlichen Newsletter (der übrigens sehr informativ ist) muss man nicht mit abonnieren.

Dienstag, 20. Dezember 2011

1.000 kommerzielle Schriftarten für nur 1 €!

Für Schriftsteller – und gerade für Indie Autoren, die ihre Bücher im Print-on-Demand-Verfahren oder als Ebooks veröffentlichen – sind gut designte Schriftarten, die man auch für kommerzielle Projekte (also z.B. Bücher und alles, was damit zusammenhängt) verwenden darf, äußerst wertvoll.

Natürlich gibt es auch tausende kostenlose Schriften zum Download im Internet, doch diese haben meist diverse Nachteile: Oft sind diese nicht so professionell und ausgefeilt wie kommerzielle Fonts (so fehlen bei diesen oft deutsche Umlaute und Sonderzeichen), außerdem sind viele nur für private Verwendung freigegeben und dürfen nicht für kommerzielle Projekte verwendet werden. Und die Kosten für kommerziell verwendbare Schriftarten gehen teils schon für eine einzige Schriftart in zwei- bis dreistellige Regionen.

Das Schriftartenpaket von SummitSoft “Font Pack Pro” (http://www.summitsoftcorp.com/windows-software/font-software/fontpack-pro.html) umfasst satte 1.000 (!) kommerziell verwendbare Schriftarten und kostet normalerweise 150 $ (inklusive Mehrwertsteuer also umgerechnet knappe 150 €).

Aktuell bietet SummitSoft als Weihnachtsgeschenk für die Leser ihres Newsletters das komplette Paket für gerade mal einen Dollar an – selbst mit Mehrwertsteuer also gerade mal 0,94 €. Wer bei diesem Preis nicht zuschlägt, ist selbst schuld. ;-)

Hier der Link zum Super-Sonderangebot: http://sites.fastspring.com/summitsoft/product/fontpackpro?coupon=FPP1PC

Montag, 19. Dezember 2011

Sonar – kostenlose Software für Manuskript-Submissionen

Simon Haynes, der Autor der kostenlosen Schriftsteller-Tools yWriter und Sonar, hat ein neues Update zu seiner Submissions-Verwaltungssoftware “Sonar 3” veröffentlicht. “Sonar 3” ermöglicht es Schriftstellern, genau im Auge zu behalten, welche Manuskripte sie wann an welchen Verlag oder welche Zeitschrift eingereicht haben. So wissen Sie jederzeit auf einen Blick, wo Sie noch auf Antworten warten, wo Sie unter Umständen noch einmal nachhaken sollten oder welche Ihrer Manuskripte Sie wieder an weitere Verlage rausschicken sollten.

Sie finden die neue Version unter http://www.spacejock.com/Sonar3_Version.html.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Magix Foto & Grafik Designer 5 kostenlos!

Heute gibt es im PC-Welt Adventskalender (http://www.pcwelt.de/special/XMAS-Kalender-1388941.html) das Grafikdesignprogramm “Foto & Grafik Designer 5” als kostenlose Vollversion.

Gerade für Indie Autoren, die ihre Bücher im Print-on-Demand-Verfahren oder als Ebooks selbst veröffentlichen, ist dieses Programm äußerst nützlich. Auch ich verwende den “Magix Foto & Grafik Designer” (zwar in der neuesten 7er-Version, aber die 5er-Version reicht für die meisten Zwecke vollkommen aus), um die Covers und Illustrationen für meine Bücher, Kurs-Arbeitshefte und mein monatliches WritersWorkshop E-Zine zu entwerfen.

Wer zu spät kommt, um das kostenlose Angebot wahrzunehmen, sollte sich einmal die aktuelle 7er-Version anschauen: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B004P8EIV0/richardnorden-21.

Was Funktionsumfang, Bedienungsfreundlichkeit und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, sind die Programme aus der “Magix Foto & Grafik Designer” Reihe unerreicht. Die Programme sind fast identisch mit den Xara Designer Programmen – aber deutlich günstiger (der “Xara Designer 7” kostet mit 290 € mehr als fünfmal so viel wie der fast gleichstarke “Foto & Grafik Designer 7”). Wer also nicht das Geld für Adobe Photoshop, InDesign oder Illustrator ausgeben kann oder möchte, ist mit dem Magix-Tool ausgezeichnet beraten.

Samstag, 17. Dezember 2011

Ein Roman in einem Jahr

Auf der offiziellen Seite von Projekt 52 ist der aktualisierte Kursplan online, der Ihnen zeigt, wie Sie innerhalb eines Jahres einen kompletten Roman von der ersten Idee bis zum fertigen, marktreifen Manuskript schreiben können:

Anmeldungen für die neue Staffel von “Projekt 52” sind noch bis Ende kommender Woche möglich. Machen Sie 2012 zu dem Jahr, in dem Sie Ihren Roman schreiben.

Freitag, 16. Dezember 2011

CintaNotes 1.5.3 – portables Recherchetool

Gestern ist die neue Version 1.5.3 des portablen Notizverwaltungstool CintaNotes erschienen. Für diejenigen, die das Programm noch nicht kennen: CintaNotes ist ein nützliches Informationsverwaltungs-Programm im Stil von EverNote, mit dem man Ausschnitte aus Webseiten, Texten u.ä. einfach und schnell herauskopieren und abspeichern oder auch schnell mal eine Notiz von Hand verfassen kann.

Im Gegensatz zum ansonsten leistungsstärkeren EverNote beschränkt sich CintaNotes auf reinen Text, was für Recherchezwecke oder als Ideenspeicher jedoch in den meisten Fällen völlig ausreichend ist. Einer der großen Vorteile von CintaNotes ist, dass es portabel ist und somit nicht auf jedem Rechner installiert werden muss, an dem man von Zeit zu Zeit arbeitet. Man kann das Programm mit allen Daten auf einem kleinen USB-Stick jederzeit in der Hemdtasche dabei haben – oder beides zusammen auf Dropbox speichern und so automatisch zwischen allen Rechnern synchronisieren, an denen man regelmäßig arbeitet.

Ich verwende CintaNotes gerne auch als Ideenarchiv, da man die Einträge schnell und komfortabel mit Stichwörtern und Kategorien versehen und über die komfortable Suchfunktion auch ebenso schnell wieder finden kann.

Sie können die neue Version unter http://cintanotes.com kostenlos herunterladen. Falls Sie vorhaben, CintaNotes in Ihrer Dropbox zu installieren, sollten Sie die portable Version wählen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Mit winzigen Schritten zum Ziel

Häufig höre ich in Gesprächen mit Bekannten die bedauernde Äußerung: “Ich würde ja auch so gerne mal ein Buch schreiben, aber mir fehlt einfach die Zeit dafür.”

Ich bedaure es immer, diese Ausrede zerstören zu müssen – denn mehr als eine Ausrede ist es in der Praxis nicht. Der amerikanische Autor E.B. White hat es einmal sehr treffend formuliert: “Ein Autor, der erst auf optimale Bedingungen zum Schreiben wartet, wird eines Tages sterben, ohne auch nur ein einziges Wort zu Papier gebracht zu haben.”

Die meisten Menschen träumen davon, ein Buch zu schreiben, wenn sie einmal viel Zeit am Stück haben. Sie träumen davon, ihr Buch zu schreiben, wenn sie in Rente gehen oder sich irgendwann einmal wie die Schriftsteller in den Hollywood-Filmen für ein halbes Jahr zum Schreiben in ein Landhaus in der Toskana zurückziehen können. In der Praxis wird diese Gelegenheit natürlich niemals kommen. Niemand hat die Zeit, sich für ein paar Monate aus seinem normalen Leben auszuklinken – und ich habe auch noch keinen Rentner erlebt, der plötzlich Zeit gehabt hätte, um seine Freizeit zu genießen und seine Träume zu verwirklichen. Zeit ist ein Vakuum, das sich automatisch füllt – und nur wenn wir ganz bewusst daran arbeiten, haben wir Einfluss darauf, womit sich dieses Vakuum füllt.

Wenn Sie wirklich den Eindruck haben, in Ihrem hektischen Terminkalender keine Zeit zum Schreiben zu haben, fangen Sie einfach mit Mikroaktivitäten an: Sie können nicht morgens vor der Arbeit eine halbe Stunde zum Schreiben loseisen? Gut – aber was ist mit fünf Minuten?

Fünf Minuten sind natürlich lächerlich wenig – aber sie reichen locker aus, um Ihr Romanmanuskript zur Hand zu nehmen und einen Satz zu schreiben. Es muss nicht einmal am Computer sein. Wenn Sie nur fünf Minuten Zeit haben, können Sie Ihr Manuskript auch auf einer alten Schreibmaschine (muss man nicht erst hochfahren und ist immer einsatzbereit) oder sogar von Hand in einen Collegeblock schreiben. Sie können es immer noch in den Computer übertragen, wenn Sie die Rohfassung fertig haben und an die Überarbeitung gehen. Ken Follett schreibt bei der Überarbeitung seiner Romanmanuskripte ohnehin jedes Wort neu – ob er es nun für gelungen oder für verbesserungswürdig hält. Wenn Sie sich dieselbe Technik angewöhnen spielt es absolut keine Rolle, ob Sie Ihre Rohfassung bereits am Computer oder noch auf Papier geschrieben haben.

Aber zurück zu den Mikroaktivitäten: Wenn Sie erst mal angefangen haben, werden Sie in den fünf Minuten meist mehr als nur einen einzigen Satz schaffen. Und Ihnen wird auffallen, dass Sie nach den fünf Minuten noch nicht mit dem Schreiben aufhören wollen … und dies eigentlich auch gar nicht müssen. (Anmerkung: Falls Sie an den meisten Tagen nach fünf Minuten schon keine Lust mehr haben, weiter zu schreiben, ist das Schreiben eines Buchs vielleicht doch nicht das Richtige für Sie… ;-))

Solange Sie sich zwingen, jeden Tag auch nur fünf Minuten an Ihrem Roman zu arbeiten (und in diesen Minuten mindestens einen Satz zu schreiben), entwickeln Sie eine ganz neue Eigendynamik. Bald werden Sie feststellen, dass Sie eigentlich auch jeden Morgen zehn Minuten zum Schreiben haben, ohne dass die Welt um Sie herum zusammenbricht und alles andere auf der Strecke bleibt. Oder gar eine Viertelstunde?

Zwingen Sie sich zu nichts – aber Sie werden sehen, dass Sie selbst sich bald einen Spaß daraus machen, immer mehr Zeit für Ihr Schreibprojekt frei zu schaufeln und es voran zu bringen. Vielleicht nicht alles am Stück, sondern ein bisschen morgens, ein paar Minuten in der Mittagspause und ein klein wenig nach dem Abendessen. Und irgendwann werden Sie selbst erstaunt sein, dass Sie plötzlich auf ein fertiges Romanmanuskript zurückblicken können, das Sie dann ‘nur noch’ überarbeiten müssen.

Wie wäre das als guter Vorsatz? Nicht fürs neue Jahr (Vorsätze, die zum ersten Januar gefasst werden, überleben selten die ersten zwei Wochen), sondern für sofort. Treffen Sie für sich selbst die Entscheidung, mindestens fünf Minuten pro Tag in Ihr Buchprojekt zu stecken und fangen Sie noch heute an. Glauben Sie mir: Sie werden es nicht bereuen.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Produktive Tote

Vor wenigen Tagen ist posthum das neue Album “Lioness: Hidden Treasures” von Amy Winehouse erschienen. Wieder einmal ist es Produzenten gelungen, durch das Durchstöbern alter Archivaufnahmen ein kommerzträchtiges Album eines mittlerweile verstorbenen Künstlers zu produzieren.

Amy Winehouse ist natürlich nicht der erste Fall: Ob Elvis, Falco oder Michael Jackson – irgendwo schlummern immer noch unentdeckte Aufnahmen, die man bei passender Gelegenheit ans Tageslicht zerren, abstauben und auf CD pressen kann. Dabei scheint es oft zweitrangig zu sein, ob es sich um Demotapes aus der Jugend des Künstlers oder um alternative Versionen bekannter Hits handelt – Hauptsache, die Kasse klingelt noch einmal so richtig.

Mir fällt dabei spontan ein Zitat von Robert Benchley (Autor des Bestsellers “Der weiße Hai”) ein: “Nachdem ein Autor erst einmal eine Zeit lang tot ist, wird es zunehmend schwieriger für seinen Verlag, jedes Jahr ein neues Buch von ihm rauszubringen.”

Vielleicht sollte man in manchen Fällen die Toten lieber ruhen lassen. Das würde zumindest dafür sorgen, dass wir sie mit ihren großen Erfolgen in Erinnerung behalten, die sie zu Lebzeiten hatten – und nicht mit zweitklassigem Material, mit dem Produzenten und Verlage versuchen, nach dem Ableben desjenigen noch einmal Kommerz zu machen.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Notizzettel für konzentriertes Arbeiten

Ideen kommen einem meistens dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen könnte. Besonders dann, wenn man sich gerade auf etwas anderes konzentrieren möchte – wie die Arbeit an einem Buch oder Artikel. Das Problem sind dabei weniger die Ideen, die mit dem aktuellen Schreibprojekt zu tun haben – diese kann man schließlich direkt einfließen lassen. Doch meistens kommen einem stattdessen Ideen, die entweder mit einem ganz anderen Projekt zu tun haben oder bisher noch gar keinen konkreten Bezug zu einem laufenden Schreibprojekt haben.

Ganz zu schweigen von den sonstigen Ideen, die gar nichts mit dem Schreiben zu tun haben: “Vielleicht sollte ich mir noch einen Kaffee holen. Ich müsste mal wieder neue Batterien für das Diktiergerät kaufen. An welchem Tag kommt diese Reportage im Fernsehen, für die ich gestern Abend die Vorschau gesehen habe? Und das Geburtstagsgeschenk für Tante Karin ist auch noch nicht gekauft.”

Wenn man auch nur der Hälfte dieser Ablenkungen nachgibt, kommt man mit dem Schreiben letzten Endes nicht wirklich voran – und wenn man sich einfach nur zwingt, weiter zu schreiben und die Ablenkungen zu ignorieren, schwirren sie einem ständig weiter im Kopf herum. Darum habe ich auf meinem Schreibtisch immer einen kleinen Stapel Notizzettel im A6-Format liegen. Meist handelt es sich um alte Ausdrucke (Rohfassungen von Manuskripten, Ausdrucke von Internetrecherchen…), die ich mit einer Schneidemaschine 2 x halbiere.

Wenn mir dann beim Schreiben irgendeine Idee kommt, die nichts mit dem zu tun hat, woran ich in dem Moment arbeite, schnappe ich mir einen Zettel, schreibe es auf, lege den Zettel vorerst zur Seite und arbeite weiter. Wie David Allen es bei “Getting Things Done” so schön auf den Punkt brachte: Wenn man es aufgeschrieben hat, muss man es nicht mehr im Gedächtnis behalten und kann es geistig loslassen.

Allerdings gilt hierbei auch nicht Allens “Zwei-Minuten-Regel”: Selbst wenn es nur eine Minute dauern würde, der Ablenkung nachzugeben (schnell mal einen Kaffee holen, nach neuen Mails sehen oder die Information X auf Google nachschauen), schreibe ich es stattdessen konsequent auf und verschiebe es auf später. Da ich in Zeitblöcken von 30 Minuten arbeite, nach denen ich jeweils eine kurze Pause einlege, ist das recht unproblematisch. Es gibt fast nichts, was nicht maximal eine halbe Stunde warten könnte.

In der Pause zwischen zwei Arbeitsblöcken kann man dann die Zettel durchsehen. Kleinigkeiten kann man dann direkt erledigen, größere Aufgaben in die ToDo-Liste für später eintragen – und Zettel mit Ideen zu irgendwelchen Buch- oder Schreibprojekten kommen direkt in die Hängemappe für das jeweilige Projekt. Da diese Mappen nach oben offen sind, kann man die Zettel einfach und schnell einsortieren.

Anfangs erscheint es einem noch ungewohnt, selbst Kleinigkeiten aufzuschieben, doch wenn man erst einmal ein paar Wochen so arbeitet, merkt man, wie viel besser und konzentrierter man mit dem Schreiben voran kommt, wenn man sich in diesen Zeiten ausschließlich aufs Schreiben konzentrieren kann. Lassen Sie es ruhig mal auf einen Versuch ankommen.

Montag, 12. Dezember 2011

Neues Update zu yWriter erschienen

Heute ist ein neues Update zum Schreibprogramm yWriter5 erschienen. Die neue Version 5.1.9.1 bietet allerdings lediglich Bugfixes für diejenigen, die ihr Windows auf große Schriftarten umgestellt haben – alle anderen können das neue Update ruhig überspringen.

Das aktuelle Update kann unter http://www.spacejock.com/yWriter5_Version.html kostenlos heruntergeladen werden.