Blendfrei schreiben im Freien

Schreiben Sie gerne im Freien? Egal ob im Garten, auf der Terrasse oder im Biergarten – im Sommer macht es auch mal Spaß, das gute Wetter zu nutzen und zur Abwechslung öfter mal im Freien zu schreiben. Schließlich will man sich nicht zwischen dem Schreiben und der Möglichkeit, das schöne Wetter draußen genießen zu können, entscheiden müssen.

Die Werbung zeigt einem gerne, wie mobil man mit modernen Laptops oder Netbooks ist: zufriedene Menschen, die mit ihrem Laptop auf dem Schoß auf einer Parkbank sitzen und ganz entspannt daran schreiben oder arbeiten. Mit Akkulaufzeiten von oft deutlich über fünf Stunden und (wenn man es mal braucht) WLAN via Smartphone scheinen die Voraussetzungen dafür ja geradezu perfekt zu sein.

Doch wer in der Praxis schon einmal versucht hat, mit seinem Laptop oder Netbook im Freien zu schreiben, weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr die Werbung lügt. In vielen Fällen kann man im Freien auf dem Bildschirm seines Laptops kaum etwas erkennen. Der in geschlossenen Räumen so gut ausgeleuchtete Bildschirm wirkt im Freien selbst bei diffusem Licht dunkel und kontrastarm, so dass man nur mit Anstrengung erkennen kann, was auf dem Bildschirm steht – also muss man die Bildschirmhelligkeit auf Maximum hochregeln (was zu Lasten der Akkulaufzeit geht) und/oder in den Windows-Einstellungen die Darstellung auf ein Theme mit hohem Kontrast umschalten.

Die Alternative zu einer solchen Quälerei ist ein Blendschutz für den Laptop: Für 50-60 Euro erhält man beispielsweise hier einen aufklappbaren Kasten, in den man den Laptop hinein stellen kann und der das Display von oben und den Seiten vor Lichteinfall schützt. Offen bleibt nur die vordere Seite, so dass man weiterhin bequem davor sitzen und die Tastatur bedienen kann.

Wer allerdings unterwegs bzw. draußen nicht an einem großen Laptop (15″ aufwärts), sondern an einem kleineren Gerät mit maximal 14″-Bildschirm arbeiten möchte, kann zu einer deutlich günstigeren und ebenso guten Alternative greifen – und zwar von IKEA. Dort bekommt man für gerade mal 4,99 € die Klappbox „Dröna“ in schwarz (http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/30219281/) – und diese ist (auch wenn die Produktentwickler von IKEA diese Verwendung ihrer Box wohl nie vorausgesehen hätten) ein exzellenter Ersatz für einen teuren Blendschutz. Gegenüber einem teuren Klapp-Blendschutz für über 50 Euro spart man über 90%, ohne dabei Abstriche bei der Qualität machen zu müssen.

Ob Ihr Laptop in einer Dröna-Box ausreichend Platz findet, können Sie leicht nachmessen. Die Box hat aufgestellt eine Breite von 38 cm – wenn Ihr Laptop also schmaler als 38 cm ist, passt es (wobei es beim Schreiben etwas eng werden könnte, wenn Ihr Laptop fast die gesamte Breite der Box ausfüllt).

Im Gegensatz zu vielen billigen Klappboxen, die oft recht schlabbrig und instabil wirken, hat die Dröna-Box stabile, mit Stoff bezogene Wände, die keinen Lichtstrahl durchlassen, und wirkt von der ganzen Verarbeitung her sehr hochwertig. Auch der Aufbau geht schön schnell: aufklappen, den diagonalen Reißverschluss an der Rückseite zuziehen und die Rückwand hochklappen – und schon kann man seinen Laptop in die aufgestellte Box hinein stellen und ohne blendende Lichtreflexe los schreiben.

Dröna-Box als BlendschutzIch selbst habe meine „Dröna“-Box im Sommer stets griffbereit und lasse sie meist sogar aufgebaut, so dass ich sie rasch mitnehmen kann, wenn ich mich mal wieder mit meinem Netbook zum Schreiben auf die Terrasse oder in den Garten setzen möchte.

Gerade aufgrund des günstigen Preises und der sehr guten Qualität kann ich der „Dröna“-Box als Laptop-Blendschutz eine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben – aus meiner Sicht die am besten angelegten 5 Euro dieses Sommers. ;-)


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