Kreatives Schreiben mit Stift und Papier statt am Computer?

Ich habe kürzlich den Bericht einer amerikanischen Schriftstellerin gelesen, die ihrem Mac den Rücken gekehrt hat und fürs Schreiben wieder zu Papier und Stift zurückgekehrt ist.

Durch den Artikel bin ich auch noch einmal ins Grübeln gekommen, ob das Schreiben am PC wirklich immer das Optimum ist – aber nicht unbedingt aus denselben Gründen.

Die Störungen durch Mails kann man mit etwas Disziplin abstellen, indem man vor dem Schreiben sein Mailprogramm, seinen Browser und andere eventuell störende Programme kurzerhand schließt. Auch die Verlockung, mit Schriftarten und Formatierungen herumzuspielen, statt wirklich an seinem Manuskript weiter zu schreiben, lässt sich mit Zenware-Schreibprogrammen wie WriteMonkey oder FocusWriter bekämpfen.

Meine Argumente dafür, dass der Computer doch nicht das unschlagbare Schreibwerkzeug ist, kommen aus einer anderen Richtung.

Natürlich haben wir in den vergangenen Jahrzehnten die Vorteile des Computers kennen und schätzen gelernt:

  • Man kann (zumindest, wenn man das Zehnfingersystem beherrscht), am PC wesentlich schneller schreiben als von Hand.
  • Man kann das fertige Manuskript direkt am PC überarbeiten und korrigieren. Es ist also nicht mehr erforderlich, bei jeder Änderung die ganze Seite oder gar das ganze Kapitel nochmal von Hand abzutippen oder abzuschreiben.

Doch hat das Schreiben am PC wirklich nur Vorteile? Oder gibt es nicht auch Punkte, die dafür sprechen, doch wieder von Hand auf gutem, altmodischem Papier zu schreiben?

Zugegeben – die Frage klingt schon etwas seltsam, wenn sie von jemandem gestellt wird, der seit über einem Vierteljahrhundert tagtäglich mit Computern arbeitet und seinen Lebensunterhalt damit verdient. Doch es gibt tatsächlich Punkte, die einen zum Nachdenken bringen können:

Früher sind Schriftsteller auch ohne Computer ausgekommen – und viele von ihnen waren wesentlich produktiver als die meisten heutigen Schriftsteller. Man denke nur an den unglaublichen Output von Schriftstellern wie William Shakespeare oder Anthony Trollope.

Margaret Mitchell hat “Vom Winde verweht” in linierte Schulhefte geschrieben und auch ich habe das Manuskript meines ersten Romans “Die Verschwörer von Styngard” in den 90er Jahren noch in A5-Notizbüchern begonnen. Damals habe ich meist während meiner Mittagspause in der Firma daran weiter geschrieben, da wir dort damals noch keine Windows-PCs hatten, sondern lediglich AS400-Terminals (heutzutage steinzeitlich wirkende Trümmer mit monochromem Monitor, auf denen selbst keine Programme liefen, sondern die direkt am zentralen Hauptrechner hingen).

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass es eine ganz besondere Verbindung zwischen Hirn und Hand gibt, wenn wir nicht am Computer tippen, sondern tatsächlich mit Stift und Papier schreiben. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass man automatisch langsamer und mit mehr Bedacht schreibt.

Wenn man weiß, dass man nicht einfach die Delete-Taste drücken kann, um einen voreilig aufs Papier geworfenen Satz zurückzunehmen, legt man sich den Satz komplett im Kopf zurecht, bevor man den Stift auch nur ansetzt. Die Rohfassung eines so geschriebenen Textes hat daher meist schon eine bessere Qualität als eine, die am Computer entstanden ist.

Diese Endgültigkeit – was geschrieben ist, ist geschrieben und wird erst bei der Revision des fertigen Textes nochmal angepackt – ist wohl auch einer der Gründe, warum manche Schriftsteller auch heute noch eine altmodische Schreibmaschine ohne Korrekturband statt eines modernen Computers bevorzugen.

Natürlich sehen handschriftliche Texte nicht so schön und sauber aus wie solche, die man am Computer getippt hat – aber auch darin sehe ich eher einen Vor- als einen Nachteil. Am Computer getippte Texte sehen – besonders, wenn man sie schon gleich im endgültigen Buchlayout tippt – schon in der Rohfassung sehr professionell und “druckreif” aus. Natürlich sind sie das in der Praxis nicht. Wie schon Ernest Hemingway so drastisch gesagt hat: “Die erste Fassung ist immer Mist.”

Einer handschriftlichen Rohfassung sieht man auf den ersten Blick an, dass sie nichts anderes als das ist: ein erster, roher Entwurf, der von einem fertigen Buch noch meilenweit entfernt ist. Auf diese Weise unterliegt man auch nicht der Selbsttäuschung, dass man diese Rohfassung mit ein paar kleineren, oberflächlichen Korrekturen schon als Buch veröffentlichen könnte.

Bei der Überarbeitung von Hand geschriebener Manuskripte hat man natürlich das Handicap, dass man diese bei der Übertragung in den Computer Wort für Wort abtippen muss, statt in dieser Phase einfach auf die bereits im Computer gespeicherte Rohfassung zurückgreifen zu können.

Doch auch das muss bei genauerer Betrachtung nicht unbedingt ein Nachteil sein. Es zwingt einen eher dazu, jeden einzelnen Satz bei der Überarbeitung noch einmal kritisch zu überdenken und zu überlegen, ob man ihn nicht doch anders und besser formulieren könnte. Abschreiben muss man ihn ja sowieso.

Hat man die Rohfassung hingegen bereits im Computer, fördert das die Bequemlichkeit, einen bestenfalls mittelmäßigen Satz dennoch als “gut genug” ins endgültige Buch zu übernehmen, statt die einmalige Gelegenheit zu nutzen, ihn bei der Revision zu glätten und auf Hochglanz zu polieren.

So ist beispielsweise der Bestsellerautor Ken Follett (“Die Säulen der Erde”) dafür bekannt, dass er bei der Revision seiner Bücher die Rohfassung Satz für Satz abschreibt und dabei ggf. überarbeitet. Geschadet hat es seinen Büchern und seinem Erfolg mit Sicherheit nicht. ;-)

Besonders nützlich ist das Schreiben von Hand meiner Meinung nach bei Romanen und Kurzgeschichten. Im Gegensatz zu Sachbüchern, Fachartikeln oder Blogposts, bei denen der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Informationen, Ideen, Konzepten und Inhalten liegt, geht es bei Romanen oder Kurzgeschichten mehr darum, Stimmungen, Gefühle und Emotionen zu vermitteln – etwas, das einem beim Schreiben auf Papier meiner Meinung nach leichter und intuitiver “von der Hand geht”, als beim Schreiben am Computer.

Ich würde also nicht unbedingt empfehlen, Blogposts oder Sachbücher zukünftig von Hand zu schreiben – aber ich kann mir gut vorstellen, dass ich die Rohfassung meiner nächsten Kurzgeschichte zur Abwechslung mal wieder von Hand und nicht am Computer schreibe.

Das Schreiben mit Stift und Notizbuch hat auch noch einen weiteren Vorteil: Stift und Notizbuch brauchen im Gegensatz zu Laptop, Netbook oder Tablet-PC keinen Strom und müssen nie aufgeladen werden, sondern sind jederzeit einsatzbereit. Außerdem kann man auch im Sommer auf der Terrasse, im Freibad oder im Biergarten schreiben, wo man durch das helle Tageslicht auf einem Computermonitor kaum noch etwas erkennen könnte.

Natürlich ist das Schreiben auf Papier am Anfang eine ziemliche Umgewöhnung, wenn man zuvor Jahre lang gewöhnt war, längere Texte ausschließlich am Computer zu schreiben. Tintenflecken, Druckstellen an den Fingern und verkrampfte Handgelenke sind am Anfang ganz normal. Aber auch daran gewöhnt man sich recht schnell und schon nach kurzer Zeit ist man wieder so gut geübt wie früher in der Schule.

Lassen Sie es einfach mal auf einen Versuch ankommen: Schreiben Sie zwei Szenen – eine mit Papier und Block und eine wie gewohnt am PC. Tippen Sie anschließend die handschriftliche Rohfassung ab (ohne sie dabei zu überarbeiten), damit optisch kein Unterschied zu erkennen ist, und geben Sie beide Szenen einem neutralen Testleser zum Lesen. Fragen sie ihn, welche der Szenen ihm vom Schreibstil her besser gefällt – und warum. Die Ergebnisse könnten sehr aufschlussreich sein.


Tipp: Abonnieren Sie den wöchentlichen WritersWorkshop Autorennewsletter und erhalten Sie alle neuen Beiträge direkt am Erscheinungstag ganz bequem per Mail.

Social Share Toolbar
Send to Kindle

16 Gedanken zu „Kreatives Schreiben mit Stift und Papier statt am Computer?

  1. Lieber Richard Norden,

    danke für diesen Artikel! Er hat mich dazu gebracht, wieder einmal sehr intensiv über das Thema “Schreibwerkzeug” nachzudenken. Und ich bin erneut zu dem Schluss gekommen, dass Stift und Papier (zumindest für mich) keine geeignete Methode darstellen, um Texte zu verfassen.

    Und das aus einem ganz bestimmten Grund, der dem oben Gesagten ein wenig zuwiderläuft: Ich will, gerade im ersten Wurf, auf keinen Fall langsam und mit Bedacht schreiben. Ich will sprudeln. Ich will in meinen Figuren leben. Ich will das, was die kreative Seite meines Gehirns ersinnt, am liebsten ohne jede Schnittstelle zu Medium bringen.

    Doch mit einem Stift geht das nicht. Auch da bin ich anderer Meinung als Sie. Weitestgehend unverfälscht kann ich meine Gedanken und Gefühle mit einer guten, leisen Tastatur abbilden. Ein Stift, eine Feder oder ein Kugelschreiber würde mich bremsen. Und ich weiß wirklich, wovon ich spreche: Ich habe vor langer Zeit mit einem Stylus etwa 50.000 Wörter auf einen Sony Clie gebracht.

    Mein Fazit: Von Hand zu schreiben ist ein schöner Gedanke, allerdings für mich nicht gangbar. Ich habe vieles ausprobiert und werde meiner Netbook-Tastatur wohl so lange treu bleiben, bis man mir einen USB-Port in den Nacken pflanzt.

    Ihr Lapideus

    ps: Ich erlaube mir, auf meinen Artikel “Schreiben! Aber womit?” http://www.lapideus.at/schreiben-aber-womit/ hinzuweisen.

    • Hallo Lapideus,

      vielen Dank für den Kommentar und den Link zu Ihrem Artikel. Die meisten Texte schreibe ich auch am PC, aber bei meiner aktuellen Kurzgeschichte, die ich für eine Anthologie schreibe, bin ich tatsächlich zum Schreiben von Hand übergegangen und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

      Was das mobile Schreiben angeht, kann ich übrigens den Alphasmart Neo uneingeschränkt empfehlen. An die englische Tastatur und die daher ungewohnte Eingabe der Umlaute gewöhnt man sich erstaunlich schnell – und dann ist der NEO nicht zu überbieten (vollwertige Schreibmaschinentastatur, über 700 (!) Stunden Laufzeit mit drei normalen Mignonzellen und ein blendfreies LCD-Display, mit dem man auch im grellen Sonnenlicht wunderbar arbeiten kann…). In der Ausgabe 08/2010 des WritersWorkshop E-Zines hatte ich auch mal einen längeren Bericht über den NEO geschrieben. Wenn es ums reine Schreiben geht, ist mir der Neo wesentlich lieber als mein Netbook oder mein Tablet.

      Gruß und eine schöne Restwoche

      Richard Norden

      PS: Haben Sie schon einmal mit Spracherkennungssoftware wie Dragon Naturally Speaking experimentiert? Eignet sich zwar nicht für unterwegs, aber am stationären PC kommt man nach ein paar Stunden Trainingszeit auf erstaunliche Geschwindigkeiten – ideal, um die Rohfassung eines Manuskripts aufs Papier bzw. in den Computer zu sprudeln. Es kommt Ihrem Ideal, “am liebsten ohne jede Schnittstelle” zu schreiben, am nächsten.

  2. Ich habe noch ca. 8 handschriftliche Manuskripte meiner Kinderbuch Reihe “Pöttchen…”. Diese sind wirklich noch echte “Manu”skripte, da allesamt zu einer Zeit geschrieben, da gab es noch keine PC’s. Jetzt schreibe ich diese Manuskripte am PC ab und korrigiere dabei gleichzeitig all das, was mir nicht (mehr) am Text gefällt. Ansonsten schreibe ich oft mir der Hand vor. Manchmal sind es auch nur einzelne Sätze.

    • Ich bin vor ein paar Monaten beim Aufräumen im Keller auch noch auf eine Kiste mit Manuskripten von früher gestoßen – teils noch von Hand, teils mit einer mechanischen Schreibmaschine gestoßen. Leider sind die Manuskripte nicht mehr vollständig – wenngleich sich eine Überarbeitung bei diesen alten Schätzchen ohnehin nicht wirklich lohnen würde. Aber es macht schon Spaß, mit den alten Texten von damals eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen und zu sehen, wie sehr sich seit damals der eigene Schreibstil geändert hat.

  3. Da muss man aber nicht nur Zehnfingersystem tippen können, sondern auch blind, also immer mit Blick auf das Papier, damit man den handgeschriebenen Rohentwurf dann in den Computer übertragen kann, ohne total genervt zu werden, weil man den Blick immer hin und her schweifen lassen muss.

    • Zehnfingersystem setzt eigentlich voraus, dass man tippt, ohne gleichzeitig auf die Tastatur zu schielen. Wenn man beim Tippen noch auf die Tasten schauen muss, befindet man sich noch in einem sehr frühen Übungsstadium. ;-)
      Abgesehen davon muss man den Text ja beim Übernehmen des handschriftlichen Manuskripts nicht 1:1 übernehmen, sondern kann (und sollte) sich Satz für Satz vornehmen und ihn dabei zugleich überarbeiten und verfeinern. Und das geht ggf. auch ohne Zehnfingersystem…

  4. Hallo,

    es gibt aber einen weiteren Grund für mich, warum ich gerne mit der Hand schreibe. Dabei muss man sagen, ich schreibe keine Prosa oder Poesie, sondern eher Gebrauchstexte. Für mich ist es äußerst langweilig im Arbeitszimmer vor einem Rechner zu hocken und zu tippen. Damit meine ich nicht die Tätigkeit sondern das Umfeld. Ist immer dasselbe. Die ganzen elektronischen Schreibhilfen behindern mich in Wahrheit, sobald der Windowssound beim Starten erklingt, ist man im Alltag.

    Am liebsten schreibe ich mit meinem Bleistift in ein schwarzes Moleskine, dabei kommt erstaunlich wenig bei rum aber ich brauche nicht produktiv sein. Vielleicht kann ich es mir daher erlauben so zu schreiben. Wenn ich dann die kleinen Geschichten am PC übertrage sind sie tatsächlich gut und es ist nur der Leserlichkeit geschuldet, dass ich sie überhaupt abtippe. Meine Texte sind Rollenspielabenteuer, keine Literatur, wer aber mal in ein kreatives Loch fällt, sollte es zwischendurch mal probieren. Wie gesagt, es ist vielleicht nicht viel was man zu Papier bringt, aber dadurch dass man im Café oder an anderen Orten mal nicht auf einen Bildschirm kuckt und stattdessen mit der Hand schreibt nimmt man mehr auf, finde ich zumindest.

  5. Hallo,
    Ich habe schon alles ausprobiert, das schreiben am Computer, Handy,Ipad ( diverse Apps wie Storyist) sowie mit der Hand. Jahre vergingen und ich war immer noch auf der Suche nach den perfekten Schreibmethode, und was geschah? ich produzierte nicht eine einzige Kurzgeschichte :)
    Anfang des Jahres, dachte ich mir, hey probier mal eine Füllfeder und eine normale Schulheft (Din A 5) aus. Woala, am ersten Tag innerhalb von einer Stunde schrieb ich eine längere Kurzgeschichte, und ich fand sie sogar gut. Ich lasse mich leicht ablenken, sowie die meisten, glaube ich. So ist eine schlichtes weißes Papier ( ich finde Karierte besser) und eine Stift wesentlich für den Erfolg, sie übermittelt das was ich möchte ohne schnickschnack. Man braucht ja für Palatschinken auch keine Kerzenlicht sowie Messer und Gabel. :)

  6. Hallo,

    ein Artikel, der mir aus der Seele spricht.
    Ich habe sehr lange immer per Hand vorgeschrieben. In der Pause während meiner Schulzeit und teilweise auch während des Unterrichtes. Als ich ins Berufsleben eingetaucht bin und nur noch am Computer schrieb, war ich wesentlich unproduktiver.
    Inzwischen bin ich dahin zurückgekehrt, wo ich angefangen habe. Alle meine Entwürfe schreibe ich per Hand und meine erste Überarbeitung ist das abtippen auf dem PC. Seit dem werden meine Texte wieder wesentlich besser, auch wenn von der ersten Version kaum mehr als 20% wirklich so in die Datei kommt wie ich es auf dem Papier hatte.
    Liebe Grüße und viel Kreativität.

  7. Hallo!
    Danke für Eure Beiträge,
    beim lesen bin ich als Anfänger hin und her geschwankt.

    Das Wesentliche ist tatsächlich für mich: (da ich mich schnell ablenken lasse),
    das Papier und ein Stift bessere Vorraussetzungen für mich sind einfach anzufangen und ! auch überall weiter zu machen,
    Anstelle, noch mal schnell dies und das am Netz zu schauen, so wie ich jetzt auch bei Euch gelandet bin;-).

    So hat alles seinen Wert und auch diese Antwort soll noch sein,
    doch jetzt den Leptop umgedreht und als noch warme Unterlage im Bett genutzt, den Stift (egal welchen:-) ) in die Hand, Papier und tatsächlich beginnen.

    Drückt mir die Daumen beider echten Hände.

    Danke!
    Frohes Schöpfen!
    Raik

  8. Pingback: Liebster-Award, die zweite… | Richard Norden

  9. Pingback: Schreiben mit dem Windows-Tablet – Scrivener für die Jackentasche? | Richard Norden

  10. Pingback: Schreiben mit der Hand – Ganz nah dran an der Kreativität? | Service rund um Ihr Buch

  11. Pingback: Warum Schriftsteller im Stehen schreiben sollten | Richard Norden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage gegen Spambots: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.