Liebster-Award, die zweite…

Liebster-Award

Nachdem mich Marcus Johanus im Februar schon einmal für den Liebster-Award nominiert hatte, bin ich diesmal von Vera Nentwich nominiert worden, wofür ich mich zunächst einmal herzlich bedanke. Eigentlich wollte ich ja keine weiteren Nominierungen mehr annehmen, aber da ich Veras Fragen sehr interessant fand, gibt es hier die Antworten auf ihre Fragen rund ums Bloggen:

1.    Als Autor oder Autorin kennst Du den Pitch, die Kernaussage einer Geschichte. Was ist der Pitch für Deinen Blog?

Kurz und knackig: Alles rund ums Schreiben.

2.    Welchen Nutzen habe ich als Leserin davon, Deinen Blog zu verfolgen?

Ein ‚reiner Leser‘, der selbst keine Bücher schreibt, wird mein Blog vermutlich eher uninteressant finden. Wenn man hingegen selbst schreibt, findet man in meinem Blog viele interessante Anregungen rund ums kreative Schreiben, Produktivität für Schriftsteller sowie das Veröffentlichen und Vermarkten von Büchern – ergänzt um nützliche Software-Tipps-und-Empfehlungen für Schriftsteller.

Wer gerne meine Blogposts rund ums Schreiben liest, dem kann ich meinen kostenlosen „WritersWorkshop Autorennewsletter“ ans Herz legen. Abonnenten erhalten alle neuen Artikel direkt am Erscheinungstag per Mail in ihr Postfach.

3.    Wie lange bloggst Du und was war der Auslöser für Dich, damit zu beginnen?

Mein erstes Blog hatte ich vor über acht Jahren begonnen, damals noch bei Blogspot. Zuvor hatte ich auf meiner Autorenhomepage einen statischen News-Bereich, den ich damals durch ein eingebundenes Blog ablösen wollte. Seit damals hat sich nicht nur das Blog selbst, sondern auch sein Fokus geändert. Schon seit einigen Jahren geht es in neuen Blogposts fast ausschließlich um Tipps und Artikel für Schriftsteller.

Als Autor lernt man auch nach etlichen Jahren fast täglich immer noch etwas Neues dazu, und mein Blog und der WritersWorkshop Autorennewsletter sind für mich das optimale Medium, um diese Erfahrungen auf den Punkt gebracht an andere Schriftsteller weiterzugeben.

4.    Was war Dein bisher erfolgreichster Blogartikel und wie ist es dazu gekommen?

Die Frage kann ich offengestanden kaum beantworten. Ich wüsste so ad hoc gar nicht, welcher meiner Artikel ‚der erfolgreichste‘ ist. Wenn es nach der Anzahl der Kommentare im Blog geht, wäre es wohl „Kreatives Schreiben mit Stift und Papier statt am Computer„.

5.    Bei welchem Deiner Blogartikel warst Du enttäuscht, weil er nicht die erhoffte Resonanz gefunden hat? Was war Deiner Meinung nach der Grund dafür?

Ich bin niemals enttäuscht. Ein Blogartikel ist für mich nicht erfolglos, wenn er nach ein paar Tagen oder Wochen noch keine große Resonanz gefunden hat. Über Twitter bringe ich immer wieder ältere Blogposts neu in den Vordergrund, so dass manchmal auch Monate oder sogar Jahre nach der Erstveröffentlichung eines Artikels immer noch interessante Diskussionen rund ums Thema in Gang kommen.

6.    Verfolgst Du eine Strategie beim Bloggen und wie ist sie?

Strategie klingt so geschäftlich und erfolgsfixiert – das ist vielleicht eher etwas für Blogger, die mit ihrem Blog Geld verdienen wollen oder in dem Blog ihr zentrales Standbein sehen. Für mich ist mein Blog, auch wenn es mir viel Spaß macht, eher etwas, das ich ganz locker nebenher laufen lasse. Wenn man von einer Strategie sprechen kann, ist es bei mir, jeden Samstag einen neuen Blogpost zu veröffentlichen und dabei thematisch immer wieder zwischen unterschiedlichen Schwerpunkten hin und her zu wechseln.

7.    Wie sehen Deine Freunde Deine Blogaktivitäten? Können sie damit etwas anfangen oder sehen sie Dich nur mit großen Augen an, wenn Du etwas erzählst, aber verstehen es nicht?

Ich habe Freunde und Autorenfreunde. Das sind für mich zwei Gruppen, die nur eine relativ geringe Schnittmenge haben. Ich habe schon vor Jahren damit aufgehört, Leuten vom Schreiben zu erzählen, die selbst kein Interesse daran haben. Für sie wäre es vermutlich ebenso langweilig wie die unsäglichen Diaabende, mit denen manche Leute früher nach ihren Urlaubsreisen ihre Freunde quälten. Da konzentriere ich mich eher auf die Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Interessen, die ich mit ihnen habe, und tausche mich übers Schreiben und Bloggen lieber mit Autorenfreunden/-kollegen aus, die meine Faszination fürs Schreiben teilen.

8.    Schreibst Du auch für andere Blogs oder Plattformen? Wenn ja, welche und wie ist es dazu gekommen? Wenn nein, würdest Du es gerne tun?

Manchmal schreibe ich auch Gastartikel für andere Blogs wie zum Beispiel das Blog von Marcus Johanus oder Stephan Waldscheidts Blog „Schriftzeit“. Generell stehe ich Anfragen für Gastartikel immer offen gegenüber, aber ich suche selbst nicht aktiv danach.

9.    Was sind die weiteren Ziele für Deinen Blog?

Woche für Woche immer wieder interessante Artikel rund ums kreative Schreiben und das Veröffentlichen/Vermarkten von Büchern zu präsentieren und dabei das unendlich weite und faszinierende Feld des kreativen Schreibens Puzzlesteinchen für Puzzlesteinchen immer weiter zu erforschen.

10.    Hast Du ein aktuelles Schreibprojekt? Was ist es?

Ich habe immer mehrere Schreibprojekte ‚auf der Pfanne‘, die in unterschiedlichen Phasen vor sich hin köcheln. Momentan sind meine Fokus-Projekte ein neuer Schreibratgeber und ein Fantasy-Roman. Über beide will ich noch nicht viel verraten, bis es so weit ist – was speziell bei dem Roman noch eine ganze Weile dauern kann.

11.    Wenn Du einen Wunsch bei der Fee für Autorinnen und Autoren frei hättest, welcher wäre es?

Derselbe wie vermutlich bei den meisten Autoren: mehr Zeit zum Schreiben.

…und nun?

Nach den Regeln müsste ich jetzt eigentlich 11 weitere Blogger nominieren und diese mit 11 neuen Fragen bedenken. Warum ich das ebenso wie im Februar auch dieses Mal nicht machen werde, kann man hier nachlesen.


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