SoftMaker Office 2016 – das beste Office-Paket für Schriftsteller

Das Nürnberger Softwarehaus SoftMaker hat im Juli 2015 eine neue Version ihres beliebten Office-Pakets “SoftMaker Office” veröffentlicht. Mit “SoftMaker Office 2016” treten sie nicht nur in direkte Konkurrenz zu “Microsoft Office”, sondern haben zugleich auch das beste Office-Paket für Schriftsteller produziert – wobei letzteres keine Aussage von SoftMaker, sondern mein persönliches, vorweggenommenes Fazit ist.

“SoftMaker Office soll besser sein als Microsoft Office?” wird sich jetzt vielleicht mancher Leser skeptisch fragen.

Für Schriftsteller definitiv. Und nicht nur besser, sondern auch günstiger. Aber fangen wir einfach mal vorne an…

Standard oder Professional?

SoftMaker Office 2016 ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: als günstigere Standard-Version und als Professional-Version. Ein wichtiger Punkt vorweg: Für Schriftsteller ist quasi nur die teurere Professional-Version interessant. Man sollte keinesfalls an der falschen Stelle sparen und aus Kostengründen zur günstigeren Standard-Version greifen.

Zwar kostet die Professional-Version 30 Euro mehr als die Standard-Version (bzw. beim günstigeren Upgrade-Preis immer noch 20 Euro), doch diesen Mehrpreis ist sie definitiv wert. Aber dazu gleich mehr.

Genau wie Microsoft Office besteht auch SoftMaker Office aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen und einem Email-Programm. Alles sehr gute und leistungsfähige Programme, aber in diesem Artikel will ich mich ausschließlich mit TextMaker 2016, der Word-Konkurrenz von SoftMaker beschäftigen – denn die Textverarbeitung ist schließlich der Teil des Office-Pakets, den man als Schriftsteller nun mal am häufigsten benötigt.

Klassische Menüs statt klobiger Ribbons

Sehr angenehm finde ich bei SoftMaker Office, dass die Entwickler sich nicht der neuen Unsitte mit den klobigen Ribbon-Menüs am oberen Bildschirmrand angeschlossen haben, auf die Microsoft bereits seit Office 2007 setzt und die in der Praxis äußerst unübersichtlich und schlecht bedienbar sind. Ganz zu schweigen davon, dass die Ribbon-Menüs auf Geräten mit kleiner Bildschirmdiagonale wie Netbooks oder Windows-Tablets viel zu viel wertvollen Bildschirmplatz einnehmen. Doch dieses Problem hat man mit SoftMaker Office nicht.

Bei SoftMaker findet man auch in der neuen 2016er-Version immer noch die klassischen Dropdown-Menüs mit Icons und Tastatur-Shortcuts – allerdings mit ein paar pfiffigen Extras. Denn auch diesen Menüs hat SoftMaker in der neuen Version an verschiedenen Stellen ausklappbare Schnellwahl-Fenster spendiert, mit denen sich das Programm noch schneller und intuitiver bedienen lässt.

eBooks im ePub-Format direkt aus Office heraus erzeugen

Sehr gelungen ist auch der Dokumenten-Export. Mit der neuen 2016er-Version kann man nicht nur eBooks im PDF-Format erzeugen, sondern sogar im ePub-Format. Mit diesem äußerst nützlichen Feature setzt sich SoftMaker von allen Konkurrenzprodukten ab, denn einen direkten ePub-Export bietet weder Microsoft Office noch die kostenlose Konkurrenz von OpenOffice bzw. LibreOffice.

Über den Export-Dialog kann man nicht nur das eigentliche Manuskript ins ePub-Format konvertieren, sondern auch direkt das Coverbild hinzufügen und die zugehörigen Metadaten pflegen. Mit wenigen Mausklicks vom Manuskript zum fertig aufbereiteten eBook – einfacher und komfortabler geht es kaum.

Doch so richtig interessant wird es erst, wenn man sich die zusätzlichen Leistungsmerkmale der Professional-Version ansieht…

Duden-Korrektor, Universalwörterbuch und Fremdwörterbuch

Viele von Ihnen kennen bestimmt den Duden-Korrektor, den es lange Zeit als Add-In für Microsoft Word und OpenOffice gab. So wie der Duden der Standard unter den Wörterbüchern ist, ist auch der Duden-Korrektor die beste und leistungsfähigste Rechtschreib- und Grammatikprüfung, die es für den PC gibt.

Leider hat sich das Bibliographische Institut Mitte 2014 entschieden, den Duden Korrektor nicht mehr weiter anzubieten. SoftMaker hat diese Gelegenheit genutzt, um Nägel mit Köpfen zu machen und sich einen mächtigen Vorsprung vor den anderen Office-Paketen zu sichern. Denn in “SoftMaker Office Professional” ist der Duden-Korrektor, der nach wie vor vom selben Entwicklerteam wie bisher betreut und weiterentwickelt wird, weiterhin enthalten.

Zusätzlich zum Duden-Korrektor (der allein schon ein äußerst nützliches Werkzeug darstellt) enthält die Professional-Version von SoftMaker Office das Deutsche Universalwörterbuch von Duden, das Große Fremdwörterbuch von Duden und vier Langenscheidt Wörterbücher. Abgerundet wird das Komplettpaket durch einen sehr leistungsfähigen und ausgereiften Thesaurus.

Wenn man Printbücher layouten will, ist man mit SoftMaker Office ebenfalls gut beraten. Denn auch in dieser Beziehung geht der Funktionsumfang von TextMaker über das hinaus, was Microsoft Word bietet. Manche Funktionen von TextMaker wie echte Master-Seiten erinnern mehr an ein vollwertiges Desktop-Publishing-Programm als an eine ‘einfache’ Textverarbeitung.

50 € beim Kauf sparen durch den Upgrade-Trick

Auch beim Kauf von SoftMaker Office kann man noch ein richtiges Schnäppchen machen, denn SoftMaker bietet das stark vergünstigte Upgrade auf die neue 2016er-Version nicht nur für Besitzer der direkten Vorgängerversion an, sondern auch als Crossgrade für Besitzer einer beliebigen früheren Version von SoftMaker Office oder FreeOffice.

Selbst wenn Sie also noch nie eine Version von SoftMaker Office hatten, können Sie sich also den günstigen Upgrade-Preis sichern, indem Sie sich zunächst das kostenlose FreeOffice von SoftMaker (http://www.freeoffice.com/de) herunterladen und registrieren und anschließend für nur 49,95 € von FreeOffice auf SoftMaker Office 2016 Professional upgraden. 50% gespart – das nenne ich mal ein echtes Schnäppchen.

Bei diesem Preis kann Microsoft Office nicht einmal annähernd mithalten – weder mit den Kaufversionen noch mit den Miet-Versionen (Office 365). Selbst eine nur ein Jahr gültige Miet-Lizenz “Office 365 Home” ist teurer als der günstige Upgrade-Preis für “SoftMaker Office 2016 Professional”, mit dem Sie das Office-Paket auf bis zu 3 PCs gleichzeitig nutzen können.

Schnell und portabel – Office in der Hemdtasche

Ein weiterer unschätzbarer Vorteil von SoftMaker Office ist, dass man nach der normalen Installation auf dem eigenen PC als “Ableger” eine portable Version des Office-Pakets auf einem USB-Stick installieren und überall hin mitnehmen kann. Gerade wenn man viel unterwegs ist und häufig auf unterschiedlichen PCs arbeitet, ist das eine tolle Sache – so hat man sein komplettes Büro auf einem Stick in der Hemdtasche dabei.

Dazu kommt, dass SoftMaker Office alles andere als hardwarehungrig ist und auch auf älteren Rechnern oder Geräten mit schwächerer Hardware (Netbooks, Windows Tablets…) schnell und sauber läuft.

Und während das aktuelle Microsoft Office nicht mehr unter älteren Betriebssystem-Versionen wie XP oder Vista installiert werden kann, läuft SoftMaker Office 2016 unter allen Windows-Versionen von Windows XP bis hin zum brandneuen Windows 10.

Fazit

Wenn man SoftMaker Office mit anderen Office-Paketen vergleicht, sollte man es dem ebenfalls kommerziellen Microsoft Office gegenüberstellen – und diesen Vergleich gewinnt SoftMaker gerade bezogen auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Schriftstellern definitiv.

Natürlich gibt es mit LibreOffice und OpenOffice auch kostenlose Konkurrenz, doch diese bietet weder die ausgereifte Rechtschreib- und Grammatik-Prüfung mit dem integrierten Duden-Korrektor, noch die integrierten Wörterbücher oder komfortable Features wie den ePub-Export als fertig formatiertes eBook.

Aus meiner Sicht ist der günstige Upgrade-Preis für “SoftMaker Office 2016 Professional” eine der besten Investitionen, die man zur Zeit als Schriftsteller machen kann.

Sie finden SoftMaker Office unter http://www.softmaker.de/office.htm. Unter http://www.softmaker.de/ofdemo.htm können Sie sich auch eine Demo-Version herunterladen, die Sie 30 Tage lang kostenlos ausprobieren können.


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