Zusammenführung des WritersWorkshop E-Zines und meines Autorenblogs

Hinweis: Dieser Artikel betrifft nur die Abonnenten des WritersWorkshop E-Zines – nicht diejenigen von Ihnen, die mein Autorenblog bereits per Feedburner abonniert haben.

Wer die September-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines aufmerksam gelesen hat oder in den letzten Wochen einen Blick auf die Homepage des E-Zines geworfen hat, hat vermutlich bereits geahnt, dass wieder mal eine Änderung ansteht. Schließlich ist bereits seit einem runden guten Monat die Anmeldemöglichkeit für das E-Zine in seiner bisherigen Form auf der Homepage weggefallen. ;-)

In den letzten sechs Jahren seit Ende 2009 haben sich Aussehen und Versandart des WritersWorkshop E-Zines mehrfach geändert: Das E-Zine begann im November 2009 als kurzer Newsletter im PDF-Format, der per Mail an die Abonnenten versendet wurde. Zwei Jahre später wurde wegen der Dateigröße statt des kompletten E-Zines im PDF-Format nur noch der Download-Link an die Abonnenten versendet. Im März 2013 wurde das E-Zine schließlich wegen der immer größeren Bedeutung mobiler Lesegeräte wie Smartphones und Tablets auf das flexible Web-Layout umgestellt, das Sie heute kennen. Jetzt, nach sechs Jahren und über 70 Ausgaben, steht wieder mal eine größere Änderung an – die Zusammenführung des WritersWorkshop E-Zines mit meinem Autorenblog.

Was ändert sich für die Leser?

Leser, die das E-Zine per Mail abonniert haben, müssen ihr Abonnement auf Feedburner umstellen, um in Zukunft weiterhin den WritersWorkshop Autorennewsletter per Mail zu erhalten. Am Ende dieses Artikels finden Sie eine Anmeldemaske für die Umstellung Ihres Abonnements auf Feedburner mit einer kurzen Anleitung.

Die Umstellung kostet Sie maximal zwei Minuten Ihrer Zeit: Email-Adresse eingeben, auf „Subscribe“ klicken und nach der Eingabe des Captcha-Codes im Popup-Fenster als letztes noch den Bestätigungslink in der Mail von Feedburner anklicken, die Sie kurz darauf erhalten – fertig!

Falls Sie den WritersWorkshop Autorennewsletter in seiner neuen Form nicht mehr weiter lesen möchten (was ich natürlich sehr bedauern würde), brauchen Sie überhaupt nichts zu machen. Der bisherige Email-Verteiler des WritersWorkshop E-Zines wird im Rahmen der Umstellung heute früh deaktiviert. Sie brauchen das alte Abo also nicht zu kündigen oder abzubestellen.

Wie Sie auf der Webseite des E-Zines sehen können, ist dort die Anmeldung bereits auf das neue Format umgestellt und statt eines Links zu aktuellen Ausgabe wie bisher gibt es einen Link zum Archiv der E-Zine-Artikel in meinem Autorenblog – womit auch der immer wieder geäußerte Wunsch nach einem Archiv mit älteren Ausgaben erledigt wäre. :-)

Wie sieht das neue Format aus?

Die auffälligste Änderung betrifft den Erscheinungs-Rhythmus: Statt wie bisher einmal monatlich kommt der Autoren-Newsletter nun wöchentlich – und zwar jeden Samstag pünktlich zum Wochenende.

Ich habe schon des Öfteren von Lesern gehört, dass ihnen das E-Zine zu lang ist: Man bekommt den Link zur neuen Ausgabe, fängt an zu lesen, muss irgendwann aufhören – und dann gerät es in Vergessenheit und man denkt erst dann wieder daran, wenn einen Monat später per Mail der Link zum neuen E-Zine kommt.

Durch die Zusammenführung mit meinem Autorenblog bekommen Sie zukünftig jeden Artikel einzeln per Mail – und zwar nicht wie bei anderen Blogs nur einen Teaser von vielleicht 200 Wörtern mit Link zum Anklicken, sondern wirklich den kompletten Artikel zum Lesen, Ausdrucken und/oder Archivieren.

Inhaltlich ändert sich nicht allzu viel: Es gibt weiterhin die gewohnten Artikel über das kreative Schreiben, über Produktivität und Organisation für Schriftsteller, über das Veröffentlichen und Vermarkten von Büchern sowie Softwaretipps und Buchvorstellungen. Auch Gastartikel wie die beliebten Patchwork-Tutorials von Martin Danesch wird es weiterhin geben, wenngleich in etwas geringerem Umfang als bisher.

Warum diese Umstellung?

Sie können mir glauben, dass ich die Entscheidung für die Zusammenführung des WritersWorkshop E-Zines mit meinem Autorenblog nicht leichtfertig getroffen habe – aber sowohl mittel- als auch langfristig ist es die einzig richtige Entscheidung.

Durch die Umstellung fällt für mich ein Problem weg, mit dem ich mich schon längere Zeit herum schlage: Da alle Artikel, die ich in den letzten Jahren für das E-Zine geschrieben habe, früher oder später auch in meinem Autorenblog erscheinen sollten, musste ich diese beiden Kanäle immer wieder manuell koordinieren. Abgesehen von bestimmten aktuellen und zeitkritischen Themen war es mir wichtig, dass die E-Zine-Abonnenten die neuen Artikel vor den Lesern des Blogs zu lesen bekommen – schließlich sollte das E-Zine-Abo auch ganz konkrete Vorteile bieten. Daher konnte ich neue Artikel erst dann im Blog einplanen, wenn die jeweilige Ausgabe des E-Zines nicht mehr aktuell war – also mit mindestens einem Monat Verzögerung. Das hatte natürlich die unerwünschte Nebenwirkung, dass mein Blog für alle regelmäßigen Leser des WritersWorkshop E-Zines eher uninteressant war, da sie hier nur selten etwas Neues fanden, das sie nicht zuvor auch schon im E-Zine gelesen hätten.

Mit der Umstellung löst sich diese Problematik in Wohlgefallen auf: Für jeden Artikel gibt es nur noch einen einzigen Erscheinungstermin, an dem sowohl die Email-Abonnenten des Autoren-Newsletters als auch die normalen Besucher des Blogs diesen lesen können.

Zusätzlich spare ich mit der Umstellung einiges an Zeit und Aufwand: Seit sechs Jahren und 72 Ausgaben habe ich nicht nur meine Zeit, sondern auch meinen Urlaub um den jeweiligen Erscheinungstermin des WritersWorkshop E-Zines herum geplant. Man kann zwar den Versand der eigentlichen Mail auf ein bestimmtes Datum vorterminieren, aber da ich jeweils auch noch die Abonnentenliste von Hand nachpflegen, die Homepage aktualisieren und diese mitsamt der neuen Ausgabe des E-Zines zum genau richtigen Zeitpunkt manuell hochladen musste, war dies für das WritersWorkshop E-Zine leider keine Option.

Es ist sogar so, dass der administrativer Aufwand rund um Layout, Verwaltung der Abonnenten, Aktualisierung der Homepage etc. mittlerweile fast genauso viel Zeit wie das Schreiben der eigentlichen Artikel in Anspruch nahm. Dieses ganze administrative Drumherum, von dem unterm Strich ja auch die Leser nicht wirklich etwas haben, ist mir im Laufe der letzten Jahre zugegebenermaßen immer lästiger geworden.

Dieser Aufwand reduziert sich für mich mit der Umstellung fast auf Null, da ich jetzt nur noch über den redaktionellen WordPress-Kalender mit fast beliebigem Vorlauf die neuen Artikel für den Autoren-Newsletter einplane und mich anschließend nicht mehr darum kümmern muss – dank WordPress und Feedburner werden sie automatisch am gewünschten Datum zur gewünschten Uhrzeit veröffentlicht und noch am selben Vormittag per Mail an alle Abonnenten verteilt.

Für mich bedeutet das, dass ich zukünftig wieder mehr Zeit für das Schreiben interessanter neuer Artikel habe – und da habe ich für die nächste Monate schon einige Ideen in Planung. ;-)

Für die Leser des E-Zines hat der neue, wöchentliche Erscheinungsrhythmus zusätzlich den Vorteil, dass Artikel mit aktuellem Bezug (z. B. wichtige Änderungen oder Neuigkeiten am Buchmarkt) viel zeitnäher als bisher eingeplant und versendet werden können.

Während ich seit Anfang September die Artikel aus der aktuellen Ausgabe des E-Zines parallel auch schon in der neuen Version veröffentlicht habe, wird es ab kommender Woche neue Artikel nur noch über das neue Feedburner-Abo geben. Wenn Sie also, wie ich hoffe, nichts verpassen möchten, sollten Sie daher noch im Laufe dieser Woche Ihr Abonnement auf Feedburner umstellen.

Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, um Ihr Abonnement auf den neuen Mail-Verteiler umzustellen:

Nach Eingabe des Captcha-Codes im Popup-Fenster erhalten Sie eine Mail von Feedburner mit einem Bestätigungslink, den Sie anklicken müssen, um Ihr Email-Abo zu bestätigen und die Umstellung auf das neue Format abzuschließen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meinem Autoren-Newsletter über die Umstellung hinaus treu bleiben und wir uns in neuer Form weiterhin lesen. Vielen Dank!

Ein lohnender Umstieg

Zwei Tage, nachdem ich bei meinem alten Blogspot-Blog den Hebel umgelegt und den Umstieg auf WordPress eingeleitet habe, hat mein neues Blog schon einen recht soliden Stand erreicht.

Der Umstieg auf ein selbstgehostetes WordPress-Blog hat sich definitiv gelohnt. Die Installation und Einrichtung sind einfach und komfortabel, die Möglichkeiten dafür fast unbegrenzt. Dafür sorgen die zahlreichen Plugins, die man schnell und einfach über das Backend des Blogs installieren und einrichten kann: Maßgeschneiderte Mailformulare? Einbindung von Social Media? Ein Captcha-Feld gegen die lästigen Kommentar-Spammer? So ziemlich jede erdenkliche Zusatzfunktion ist nur einen Mausklick entfernt.

Besonders praktisch finde ich den redaktionellen Kalender, über den man Blogposts für die kommenden Tage und Wochen vorplanen kann. Artikel lassen sich komfortabel auf dem Kalender hin und her schieben, erstellen, bearbeiten und terminieren.

Auch meine Autorenhomepage, die ich seit dem Aufbau von WritersWorkshop.de doch ziemlich vernachlässigt hatte, ist mittlerweile in das neue Blog integriert, so dass man jetzt auch direkt über RichardNorden.de hier landet. Für die nächsten Wochen habe ich zwar noch ein paar kleinere Anpassungen und Erweiterungen geplant, aber die Seite hat jetzt schon einen soliden Stand erreicht, mit dem ich für den Moment sehr zufrieden bin.

Fazit: Allen, die ihr Blog noch über Blogger oder einen der zahlreichen anderen fremdgehosteten Dienste laufen lassen, kann ich den Umstieg auf ein eigenes WordPress-Blog nur empfehlen. Diese Flexibilität und Möglichkeiten findet man bei keinem „normalen“ Blog-Anbieter. Selbst wenn man die technischen Möglichkeiten und Gimmicks heute vielleicht noch nicht braucht, ist es doch von Vorteil, sie bei Bedarf jederzeit einfach zuschalten zu können.

Ein wichtiger Tipp: Falls man über die Import-Funktion seine Blogposts aus einem alten Blog in das neue WordPress-Blog importieren möchte, sollte man vorher unbedingt das Twitter-Plugin abstellen – ansonsten wird beim Import jeder alte Blogpost aus den vergangenen Jahren mit der Geschwindigkeit eines Schnellfeuergewehrs nochmal als neue Twitter-Meldung rausgejagt. ;-)

Neues Autorenblog

Nachdem ich die letzten Jahre mein Blog über Googles Dienst Blogspot.de laufen hatte, bin ich heute auf ein selbstgehostetes WordPress-Blog umgestiegen.

Neue Blogposts werden nur noch hier erscheinen. Alle regelmäßigen Leser und Abonnenten meines alten Blogs (das weiterhin über http://richardnorden.blogspot.de erreichbar ist) bitte ich daher herzlich, stattdessen ab sofort dieses Blog zu abonnieren.

Zur Zeit muss ich mich noch ein wenig mit dem Handling und den Möglichkeiten von WordPress vertraut machen – ich habe aber vor, das neue Blog deutlich intensiver und vor allem noch vielseitiger als mein altes Blog zu benutzen.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen und würde mich freuen, wenn Sie mein Blog als RSS-Feed abonnieren.